Demonstration in Stebach PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. Dezember 2009 um 09:48 Uhr

Demonstration in Stebach am 10. Dezember 2009.

Trotz der widrigen Witterung hatten sich gegen 17.30 Uhr mehr als 100 Personen aus Mündersbach, Roßbach, Maroth und Freirachdorf mit Bannern, Plakaten und Spruchbändern vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Stebach eingefunden, um die Mitglieder des VGR Dierdorf zu ihrer Sitzung zu begrüßen und nachhaltig zu demonstrieren, dass man nicht gewillt ist hinzunehmen, dass die Exklave Marienhausen als Teilflächennutzungsplan der VG Dierdorf ausgewiesen wird.

Die Ratsmitglieder, die nacheinander zur Sitzung erschienen, reagierten unterschiedlich, einige blieben stehen und ließen sich  ansprechen, während andere wortlos auf den Eingang zum Dorfgemeinschaftshaus  zustrebten. Eines war sicher, der genaue Beobachter konnte erkennen, dass man nicht mit dieser machtvollen Demonstration der Stärke unserer Bürgerinitiative gerechnet hatte, die nachdrücklich zum Ausdruck brachte, dass die geplante Anlage in der Exklave Marienhausen „Zu hoch! Zu laut! Zu nah!“ für Roßbach, Maroth, Mündersbach und Freirachdorf wäre.
Zu Beginn der aktuellen Sitzung des VGR Dierdorf  bezog sich Bürgermeister Benner auf die Geschäftsordnung, die Fragen zu Themen verbiete, die auf der Tagesordnung stünden. Damit waren Fragen zum Sachstandsbericht TFLNP der VG Dierdorf aus der Zuhörerschaft  unterbunden.  Benner wiederholte bekannte Fakten und betonte, die zahlreichen Stellungnahmen würden noch derzeit mit juristischer Hilfe in der Verwaltung geprüft. Die Enttäuschung in der Zuhörerschaft war allenthalben zu spüren. Zur großen Überraschung Aller meldete sich ein Mitglied des Rates und schlug vor, dass sich der Verbandsgemeinderat Dierdorf mit dem Vorstand der Bürgerinitiative  in einer internen Sitzung beraten solle. Dieser Vorschlag wurde mit sehr großem Beifall aufgenommen und zeigt eine Möglichkeit auf, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Bürgerinitiative wird gerne  den Vorschlag des Ratsmitglieds aufgreifen und entsprechende Schritte dazu auf den Weg bringen, mit der Hilfe ihrer Mitglieder, Freunde und Förderer.
Wir möchten in diesem Zusammenhang nochmals betonen, dass unsere Bürgerinitiative für regenerative Energien, Windenergieanlagen, an entsprechenden Standorten ist, aber dass wir gegen die geplante WEA in der Exklave „Kuhheck“, Marienhausen demonstrieren, da diese Anlage „Zu hoch! Zu laut! Zu nah!“ wäre und die Zukunft unserer Dörfer nachhaltig beeinträchtigen würde.



 
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