Bürgerinitiative "Rettet die Kuhheck" diskutiert mit Betreibergesselschaft PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 16. Januar 2010 um 07:58 Uhr

Seit Monaten kämpft die Bürgerinitiative „Rettet die Kuhheck!“ aussichtsreich gegen die Errichtung von Windenergieanlagen auf ihrem Gebiet. Auch zu Beginn des neuen Jahres sucht sie konsequent den Dialog mit den Beteiligten, um die zweifellos schädlichen Auswirkungen für alle Betroffenen deutlich zu machen. Zu diesem Zweck fand am 14. Januar in Karlsruhe ein gut dreistündiges Gespräch zwischen Vorstandsmitgliedern der Bürgerinitiative aus allen Ortsgemeinden und den Geschäftsführern der möglichen Betreibergesellschaft Altus AG statt.

Was die VG Dierdorf bislang nicht für nötig gehalten und mit allen Mitteln verhindert hat, war hier willkommen und wurde überaus gastfreundlich realisiert, nämlich ein ausführlicher und offener Austausch der Fakten und Meinungen. Der Vortrag der Bedenken und Sorgen gegenüber den Planungen konnte vor allem deutlich machen, dass der Altus AG manche Schlichen und Winkelzüge des Vorhabens von Beginn an offensichtlich ebenso verschleiert worden sind wie den Bürgerinnen und Bürgern der betroffenen Gemeinden vor Ort.

Die Geschäftsführer zeigten sich deshalb beeindruckt von den bisherigen Aktivitäten und weiteren Ankündigungen der Bürgerinitiative, auch wenn der Slogan „Windkraft um quasi jeden Preis“ und manche unternehmerische Selbstdarstellung zwischenzeitlich nicht verbergen konnten, die Bürgerinitiative in Richtung „Rettet die Altus AG!“ überzeugen zu wollen. Spürbar überrascht zeigten sich die Geschäftsführer auch von der renommierten juristischen Vertretung der Gemeinden für den Fall eines Rechtsstreits. Sollte es dazu kommen, wird zwischen wirtschaftlichen und politischen Interessen Weniger aus der Ferne und der Beeinträchtigung Vieler in ihrem Lebensraum und ihrer Lebensqualität zu entscheiden sein.

Die Bürgerinitiative ist auf eine längerfristige Auseinandersetzung vorbereitet und wird sich bis zuletzt für die Durchsetzung der demokratischen Rechte der Betroffenen einsetzen.   

Dr. Andreas Poenitsch
Vorstand BI
 

 
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